virtual Room

Das neue VR Center in Zürich: Virtual Room

Wir waren zu Besuch im neuen VR Center in Zürich. Das erste Fazit: Virtual Room sollte man definitiv ausprobieren.

Eine wohl prominentere Lage gibt es wohl kaum: Virtual Room liegt 5 Gehminuten und vom Hauptbahnhof Zürich direkt an der Tramhaltestelle des Museums für Gestaltung und ist mit den riesengrossen Schaufenstern kaum zu übersehen. Das neue VR Center hat vor gut einem Monat, am 25. August seine Tore eröffnet und gemäss der Geschäftsführerin bereits zahlreiche Kunden empfangen.

Das Konzept hebt sich von den bisher in der Schweiz durch uns getesteten Centern etwas ab, denn die Spieler befinden sich nicht auf einer gemeinsamen grossen Fläche, sondern werden in einzelne, ca. 9m2 grosse Boxen geschleust. Von dort aus treffen sie sich dann in der VR wieder. Eigentlich ist das Ganze so extrem coronakonform, jedoch muss man auch hier ein Zertifikat vorweisen, um dieses Thema gleich vorwegzunehmen.

Gespielt wird in Gruppen von bis zu vier Spielern. Derzeit hat der Virtual Room in Zürich Kapazität für bis zu 9 Spieler; so können sich auch zwei Gruppen duellieren und schauen, wer schneller durch die Abenteuer kommt. Die letzten 3 Boxen seien noch im Aufbau, so dass später dann 3×4 Personen zur gleichen Zeit spielen können.

Für Private und Firmen geeignet

Die Spiele und das gesamte Konzept bieten ein neuartiges Erlebnis für Private – von jung ab ca. 9 Jahren bis alt ca. 99 Jahre. So waren schon ganze Familien zu Besuch und auch ein erstes Date, fand im Virtual Room bereits statt.

Die Aktivität eigne sich auch wunderbar für Teamevents wie z.B. ein Weihnachtsessen, bei dem noch etwas Actionreiches dazugehört. Auch ein Unternehmen, das einen klaren Benefit wie ein Teambuilding möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Die zwei ersten Missionen seien entwickelt, um die Kommunikation, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zwischen den Spielern zu fördern. Niemand könne während des Virtual Room-Erlebnisses an der Seitenlinie sitzen – alle Spieler müssen teilnehmen und ihre Intelligenz und Logik einsetzen, um die Aufgaben zu erledigen. Virtual Room sorgt auch für ein Catering, so dass Gruppen sich gleich vor Ort verpflegen können. Für grössere Events kommt das Team von Virtual Room auch zu den Firmen, wo sie dann alles Notwendige installieren.

Preislich ist Virtual Room fair. Zwei Personen bezahlen für ein Erlebnis 90.- Franken und vier Personen 140.-. Spieler sollten sich bis zu einer Stunde Zeit einplanen. Das Prinzip der derzeit angebotenen zwei VR Erlebnisse ist gleich, wie bei einem Escape Room. Wer schneller die Rätsel löst, ist auch schneller durch. Natürlich erhält man vom Game-Master, sofern man nicht wirklich weiterkommt, die nötige Unterstützung, so dass man das ganze Game durchspielen kann.

Gespielt wird mit einer HTC Vive Brille, die klassisch von oben her über das Kabel mit dem Rechner verbunden ist. Die Spieler erhalten zudem zwei Tracker in die Hände. Somit ist das Ganze sehr intuitiv und auch Nicht-Gamer haben es wortwörtlich schnell im Griff.

Derzeit sind zwei Spiele namens Timetravel Chapter I und II verfügbar und das dritte We are Dead kommt in Zürich ebenfalls sehr bald heraus. Die Games werden im Studio von Virtual Room produziert. Das Mutterhaus von diesem Franchise-System befindet sich in Paris. Derzeit gibt es noch einen Virtual Room in Genf, der schon erfolgreiche vier Jahr hinter sich hat. Einer in Bulle habe leider nicht überlebt. So reiht sich Zürich ein in die Liste von Paris, Sidney, Athen, LA, Singapur und weiteren Städten.

Mehr zu den Spielen lest ihr in einem kurzen spoilerfreien Testbericht in Kürze bei uns!

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